Google weiß, was du vor 3 Jahren gesucht hast

January 13, 2008

Gerade von einem Freund erfahren, dass er  seine Cookies noch nie gelöscht hat. Google konnte ihm also jede Suchanfrage, die er in den letzten 3 Jahren gemacht hat, genau zuordnen.  Und er hat ein Gmail-Konto, benutzt er zwar nicht, aber hat sich ein paar Mal eingeloggt und insofern kann Google alle Suchanfragen sogar namentlich zuordnen!

Also man muss ja wirklich nicht paranoid sein, aber Firmen wie Google die Daten nicht nur zu geben, sondern auch noch hinterherzuwerfen muss doch wirklich nicht sein!

Firefox-> Einstellungen -> Datenschutz

=> Haken bei Cookies akzeptieren, Formularfeld auf “bis Firefox geschlossen wird”

Jetzt werden alle Cookies beim Schließen von Firefox gelöscht, etwas unbequem, weil man sich dann stets überall neu einloggen muss, aber man gewöhnt sich schnell daran!

Wenn man will, kann man jetzt noch den Hakenbei “Private Daten löschen” setzen und genauer einstellen, was alles gelöscht werden soll.


Nützliche Firefox-Erweiterungen:

January 13, 2008

1.Adblock Plus: Installiert und eingestellt wird man von Werbung in Zukunft nahezu nichts mehr sehen, ein ganz anderes Worldwideweb-Erlebnis.

2. CustomizeGoogle: Entfernt ua anderem die Werbung von der Google-Hauptseite, bietet aber in erster Linie einige interessante Privatssphäreeinstellungen. So kann der normale Google-Cookie anonymisiert werden und verboten werden Google-analytics-Cookies anzunehmen. Einfache Bedienung, sinnvolle Einstellungen => nur zu empfehlen!

3.Gerade wenn man TOR benutzt ist die Verwendung von NoScript, einem Firefox-Addon, das Java und Javascript prinzipiell blockt und nur durch den Benutzer geregelte Ausnahmen zulässt, keine schlechte Idee!

4.Safecache schützt den Cache des Firefoxbrowsers vor dem Auslesen durch “böse Mitmenschen”(Tracking). Ich kann keinerleiAngaben zur Sicherheit der verwendeten Methoden machen, aber wenn man sich die Texte der Programmierer duchliest, scheinen sie sich etwas dabei gedacht zu haben!

5. SafeHistory, ähnlich wie Safecache, nur für die Browserhistory.


blowfish advanced cs: Ein Verschlüsselungstool für Windows

January 12, 2008

Blowfish Advanced CS ist ein kleines, aber feines Verschlüsselungstool für Windows( von mir nicht getestet für Vista und Win 95), mit dem man einzelne Filesmit einer Vielzahl von Algorithmen verschlüsseln kann(Blowfish, Twofish, AES, Serpent,…)

Nach dem Entpacken des Archivs, (MD5: e1 40 82 3e ec 62 34 0f 1b 5f 3c b4 0e 63 ca 1f )

geht die Installation wie üblich von statten,:

der Installationspfad ist natürlich frei wählbar, danach wird das Programm installiert

und nach dem Klicken auf Finish automatisch gestartet .

Ist das Programm gestarte, so sieht man im Hauptfeld eine Dateiliste im Windows-Explorer-Format, aber zuerst wollen wir unter “Tools -> Language” die Sprache auf Deutsch stellen und unter “Extras-Optionen-Sicherheit” die Vernichtungmethode auf 3x oder 35x. Hier kann man auch den Verschlüsselungsalgorithmus ändern, aber an sich spricht nichts gegen Blowfish.#

Doch nur zurück zum Hauptfenster, mit “Rechtsklick auf eine Datei-> Verschlüsseln” öffnet sich das folgende Fenster:

Tippen sie ihr Passwort ein und eventuell noch einen anderen Zielpfad(standardgemäß wird die verschlüsselte Datei im gleichen Verzeichnis erstellt wie die ursprüngliche) und klicken sie auf “Ok”.

Nachdem sie ihr Passwort ein zweites Mal eingegeben haben, wird die Datei verschlüsselt und 3/35mal überschrieben:

Entschlüsseln funtkioniert nach dem gleichen Prinzip:

Rechtsklick auf Datei, Entschlüsseln auswählen, hier

mit “Ja” bestätigen, im nächsten Fenster

Passwort und eventuell Zielpfad angeben, mit “Ok” bestätigen und die entschlüsselte Datei findet sich im entsprechenden Verzeichnis. Die verschlüsselte Datei wird aber bei diesem Verfahren nicht gelöscht, dies muss, wenn gewünscht, per Hand geschehen.


Ausländische E-mail-Adresse II: Neuseeland

January 12, 2008

nzoomail.com

Einfache Einrichtung, 5MB Speicherplatz, aber Abruf nur über Browser, kein pop3/imap-Support

Wer also eine ganz normale E-mail-Adresse sucht, mit GnuPG,… nichts am Hut und dem 5 mb Speicherplatz reichen, der ist hier gut bedient, ansonsten empfehle ich doch eher pochta.ru

Warum ich hier einzeln E-mail-Adressen empfehle, wo es doch hunderte Listen mit Freemailern aus aller Welt gibt? Ganz einfach, viele Einträge auf diesen Listen sind veraltet, die Seiten existieren teilweise nicht mehr, der Zugang für Ausländer ist gesperrt oder man kann sich gerade noch registrieren, aber SMTP-Ausgang ist dann blockiert,… Also schreibe ich hier über E-mail-Adressen im Ausland, die ich selber verwende/lägere Zeit verwendet habe und die funktionieren…


Nettes Video: Citizen Cam

January 10, 2008

Auf der Seite vom Chaosradio zu finden, am besten das Video anschauen ohne den Text darunter zu lesen! Lief vor einiger Zeit auf Arte…


Dateien sicher löschen unter Linux (Ubuntu)

January 7, 2008

Zwei wichtige Befehle:

Der erste ist shred :

shred -u /pfad/dateiname überschreibt eine Datei 25 mal (Standard).

shred -n 70 /pfad/dateiname überschreibt eine Datei 70 mal, shred -n x /pfad/dateiname, dann dementsprechend x-mal.

shred … /pfad/dateiname -v zeigt während des Überschreibens an, wie oft schon überschrieben wurde.

Die Datei ist danach noch sichtbar, besteht aber nur noch aus Datenmüll den man ohne Bedenken einfach löschen kann

Mit wipe -r /pfad/verzeichnis, also zum Beispiel wipe -r /home/user/wichtige daten wird ein Verzeichnis(hier:”wichtigedaten”) mehrfach(>20) überschrieben, wipe -r -q überschreibt ein Verzeichnis nur 4mal, das geht aber natürlich wesentlich schneller, als mit dem normalen Befehl(und ist weniger sicher!)

Vorsicht ist bei sogenannten Journaling-Dateisystemen geboten, da helfen diese Befehle nur bedingt!


How to destroy a cd

January 3, 2008

You have to remove the coating/plating of the cd with a sharp tool, for example a knife as it is shown on this picture,
at the end the cd should look like this, no plating, only plastic…

Instead of the knife you can also use a sanding block and fine sandpaper.

Be aware that this method is quite secure,but also produces a lot of dirt, so it is a good idea to destroy the cd in a box or something similar and not on the carpet. A hoover/vacuum cleaner also might be a good idea

A quick way of destroying a cd:

1.A cd consists of 33000 sectors, but if you destroy sector 16 it will take anyone alot of effort to read the cd, due to sector 16 consists of the “booting information”. Just take a knife or firelighter(be aware that the gases are quire unhealthy!),… and destroy the first milimeters around the hole in the middle of the cd! This method ist not really secure if you want to protect your data against powerful enemies (NSA?, people like that,…)

2.A really quick way: Take all the cds you want to destroy and put them into the microwave, start the microwave and wait a few seconds until the structure of the cds beginns to change,…, wait a few seconds longer and turn off the microwave. All data should be destroyed,but also you should never again cook your meal in that microwave!



Warum verschlüsseln oder: Ich habe doch nichts zu verbergen…

January 2, 2008

Weitere(, bessere) Beiträge zu dem Thema:

-Missis Weblog

1.alle Daten zusammen können ein sehr genaues Bild von einem ergeben(dazu
später mehr)
-die Daten werden sehr lange aufbewahrt, Fehler in der Jugend können
später noch Folgen haben

2.Regierungsformen können sich ändern(vgl. Punkt davor), Dinge, die
heute noch kein Poblem sind, können eines werden...
=> Homosexuellendatenbank der Polizei NRW + rechtsextreme Regierung...
=>Volkszählung Weimarer Republik und Holocaust

3.aus den vorhandenen Daten können falsche Schlüsse gezogen werden:
Zwar geben alle Daten zusammen ein relativ genaues Bild, dies kann aber
dennoch falsch interpretiert werden:
-ein Verirren auf die Seite einer nationalen Zeitung, zusammen mit ein paar anderen Ereignissen als
rechtsextreme Gesinnung
-ein b historisches Interesse am Anarchismus kann zur
Einordnung als Linksextremist führen
=> Probleme,...

4.Jeder hat etwas zu verbergen, etwas, dessen Bekanntwerden zu sozialem
Druck führen würde
Bsp: wenn bekanntwerden würde, dass ich Britney Spears höre(was ich
nicht tue), wäre ich von Seiten meiner Metalfreunde ganz schön
sozialem Druck ausgesetzt..., ganz abgesehen von Sachen wie Aids,
Schulden, eventuell Homosexualität,...

5.Daten können in falsche Hände geraten,
Beispiel: Steuercd in England, Steuerdaten mehrer Millionen Menschen
verschwunden, immer wieder geraten Führungszeugnisse ins Internet oder auch Patientenakten,...
, da passiert recht viel, also kann wohl auch ne richtig vollständige
Akte verloren gehen und möchtest du dein gesamtes Leben im Internet
finden(E-mail-verkehr, Freunde, Bewegungsprofil,...)?

Je weniger der Staat weiß, desto weniger kann er verlieren...

6.Unter Beobachtung beginnt man sich anders zu verhalten, man vermeidet
Verhalten wie unter Punkt 3, etc...
Bsp: Englische Schule mit 40 Kameras
=> man gibt selber seine Freiheiten auf, interessiert sich halt nicht
mehr für heikle Themen...

=> Konformismus

7.Lustige Phrasen:

Wirken oft mehr als lange Beispiele, gerade der erste:
Schließen Sie die Toilettentür hinter sich? Warum eigentlich, wo Sie
doch nichts zu verbergen haben?

Wenn ich nichts zu verbergen habe, braucht mich auch niemand zu
überwachen.
Warum tragen Sie in Innenräumen oder im Sommer eigentlich Kleidung?
Jeder Mensch hat etwas zu verbergen, und sei es nur seine Privatsphäre.
Erzählen Sie mir von ihrem Sexualleben und zeigen Sie mir ihr Tagebuch.
Zitat aus Missis Weblog:

Wir leben in einer Welt, in der der Mensch scheinbar nackt einkaufen geht um zu beweisen, das er kein Ladendieb ist. (Wo er allerdings seine Prepaidkarte hinsteckt, mit der er loggen läßt, was er wann/wo eingekauft hat und sich so über Wochen/Monaten in eine wirklich großartige, keineswegs anonyme Statistik zum weiterverkaufen kuschelt, nur um einen Fußball abzugreifen... ich wills garnicht wirklich wissen.)

Ich für meinen Teil gehe bekleidet einkaufen. Im Umkehrschluss des Vorangegangenen müsste ich mich also verdächtig machen.

8.Überwachung greift oft erst danach, Videoüberwachung hilft die Täter zu
fangen, verübt wurde die Tat dann trotzdem(Terroranschläge in London, Angriffe in Müncher U-Bahn: obwohl die Täter aufgrund der Videoüberwachung gefasst wurdn, ereignet sich ebenfalls in München einige Tage später wieder ein ähnlicher Vorfall, auch in der videoüberachten U-Bahn),
bzw. Straftaten verlagern sich(Bsp: Videoüberwachung von Plätzen mit
Drogendealern,..., diese ziehen in Nebenstraßen,... um), bei Terroristen
greift das gar nicht, da diese oftmals keine Strafe fürchten(zB die berühmt-berüchtigten Selbstmordattentäter).


9.Die Unschuldsvermutung wird umgekehrt:
Ging man bisher davon aus, dass alle Menschen unschuldig waren, so muss
sind jetzt alle potentiell verdächtig(Vorratsdatenspeicherung), ihre
Unschuld muss erst bewiesen werden..., das entspricht wohl keinem
rechtsstaatlichen Prinzip

10.Wer hat Zugriff? Nur BKA und BND oder jeder Dorfpolizist?
Und wenn der den Zugriff heute noch nicht hat, wer sagt, dass er ihn
morgen nicht bekommt?

11.Daten können für bestimmte Zwecke gesammelt und dann für andere
benutzt werden:
Beispiel:
Mautdaten:
Eigentlich nur zur Erhebung von Gebühren werden sie heute benutzt um
Straftäter zu fangen...

-Artikel zum Thema bei Telepolis 


Alternativen zu Google:

January 2, 2008

Neben den immer noch, gerade auf dem nichtdeutschen Markt, großen Konkurrenten, wie Yahoo, Altavista, oder MSN Live Search, gibt es auch einige kleinere, aber gute Seiten/Ideen…

Obwohl es natürlich keine schlechte Idee ist als ersten Schritt mehrere große Suchmaschinen zu verwenden, so dass jede nur einen Teil der Daten hat!Und natürlich regelmäßig die Cookies zu löschen, die einem diese auf den PC legen. Allein das erschwert das Tracking schon enorm, bzw, erhöht den Aufwand sehr, vor allem wenn man keine anderen Google-Services wie zB Gmail oder Igoogle verwendet, die ja dann das Tracken per IP ermöglichen.

Also 1.Cookies regelmäßig löschen
Eigentlich der wichtigste Schritt, neben dem Meiden von Googlediensten!

Anmerkung: Obwohl dieser Artikel über Google geschrieben wurde, kann man ihn natürlich sinngemäß auf alle Suchmaschinen übertragen !

Eine sehr interessante Alternative ist Scroogle,  man kann hier immer noch  die Google-Suche verwenden, aber Google erhält keine persönlichen Daten mehr, die Funktionsweise wird auf der Homepage erklärt. Der gesamte Dienst wird von einer gemeinnützigen Firma betrieben, die auch www.google-watch.org betreibt.

Ixquick ist eine Metasuchmaschine, deren Betreiber sich verpflichtet hat, keinerlei private Daten von Nutzern zu erfassen oder zu speichern.

Zitat Wikipedia:

Laut Selbstauskunft werden die Logdateien mit den Anwenderbezogenen persönlichen Daten nach spätestens 48 Stunden gelöscht, um einen optimalen Datenschutz gewährleisten zu können. Durch Überschreiben der Logdateien mit neuen Logs soll ein eventuelles Rekonstruieren verhindert werden und somit sicher gestellt werden, dass nicht mehr auf den Nutzer geschlossen werden kann. Die genannte befristete Speicherung der Daten findet zum Zwecke der Analyse und zur Erstellung von Statistiken statt; ebenso soll Missbrauch verfolgbar sein

Die Daten werden zwar gespeichert, aber schneller wieder gelöscht, als bei jeder anderen Suchmaschine, insofern eine interessante Alternative, auch wenn die Suche noch nicht perfekt funktioniert(persönliche Meinung).

Neben diesen Suchmaschinen, die sich der Anonymität der Nutzer verschrieben haben, gibt es zahlreiche kleinere Seiten, die man benutzt kann, um seine Daten möglichst weit zu verteilen… Natürlich risikoreicher, aber manche Suchmaschinen sind auch recht praktisch, zB Clusty, eine Suchmaschine, die die Datenbanken versch. Suchmaschinen abfragt und nach einen eigenen Algorithmus anordnet und auch in sogenannte Cluster sortiert. Obwohl diese Firma wohl ähnlich mit den Nutzerdaten umgeht wie Google, stellt sie wohl aufgrund ihrer Größe eine geringere Gefahr dar.

Aber nicht vergessen:

1.Cookies löschen

2.Firmen können aufgekauft werden, Nutzungsbestimmungen verletzt werden,…, also immer mehrere Dienste nutzen!